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Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und die behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern.

Leistungsberechtigt sind alle Personen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert oder von einer Behinderung bedroht sind.

Ein Anspruch auf Eingliederungshilfe besteht nicht soweit ein anderer Rehabilitationsträger, wie die Krankenkassen, Arbeitsämter, Unfall- und Rentenversicherungen, für die Gewährung der Hilfe zuständig ist.

Anträge auf Eingliederungshilfe können beim Landkreis Aurich gestellt werden. Eingliederungshilfe wird grundsätzlich, mit einigen Ausnahmen, abhängig von Einkommen und Vermögen gewährt.

Leistungen der Eingliederungshilfe sind

  • Heilpädagogische Leistungen für Kinder, die noch nicht eingeschult sind
  • Hilfen zur Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft (z.B. Begleitpersonen zum Besuch kultureller Veranstaltungen; Fahrtkosten, etc.)
  • Hilfen zu einer angemessenen Schulausbildung (z. B. Integrationshelfern, behinderungsbedingte Mehrkosten für Einzelbeförderungen)
  • Hilfen zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen in betreuten Wohnmöglichkeiten
  • Hilfen bei der Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer Wohnung, die den besonderen Bedürfnissen der behinderten Menschen entspricht.
  • Hilfe zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit
  • Hilfe in vergleichbaren sonstigen Beschäftigungsstätten nach § 56 SGB XII

Rechtsgrundlagen (Allgemein)

§§ 53, 54 des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch   i.V.m. dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch

Benötigte Unterlagen

  • Sozialhilfeantrag
  • Kopie vom Personalausweis
  • Vermögens- und Einkommensnachweise
  • vorhandene ärztliche Stellungnahmen