Kindergarten Schulstraße

Anschrift:

Kontakt:

Schulstraße 1 a
26506 Norden
Frau Tina Gerbers
Telefon:04931/6494

Überblick

Art der Betreuung:Kindergarten
Anzahl der Plätze:60
Betreuungszeit:vormittags
Integrative Einrichtung:ja
Gütesiegel:ja
Öffnungszeiten:Unser Kindergarten ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet

Kurzbeschreibung

Unser Kindergarten befindet sich im östlichen Stadtgebiet in Norden und wurde 1963 in Betrieb genommen. Er liegt ca. 100 m von der Schulstraße entfernt und ist über einen Fußweg zu erreichen. Auf dem Weg befinden sich einige Parkplätze für Eltern und ein öffentlicher Spielplatz. In der Nähe sind die Berufsbildenden Schulen und das Altenwohnzentrum der AWO angesiedelt.

Im Kindergarten werden 60 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung betreut. Es gibt zwei Regelgruppen mit jeweils 21 Kindern und eine Integrationsgruppe mit 18 Kindern.

 

Wir bieten an:

  • Arbeit nach dem offenen Konzept
  • integrative Betreuung nach der Pädagogik der Nichtaussonderung
  • Fachräume für Bildung und Erziehung (Sprach- und Wortwerkstatt, Bewegungsraum, Kunstwerkstatt, Textilwerkstatt, Spielstube, Holzwerkstatt, Kinderküche, Frühstücksraum)
  • individuelles Arbeiten in Kleingruppen
  • gleitendes Frühstück
  • auch in den Ferienzeiten gesicherte Betreuung
  • vielfältiges Bewegungsangebot, vor allem auf unserem großzügigen Aussengelände mit altem Baumbestand (zertifizierter Bewegungskindergarten)
  • intensive Zusammenarbeit mit den Grundschulen
  • Fachpersonal mit stetiger Fortbildung 

 

 

Pädagogische Ausrichtung

Unsere pädagogische Arbeit setzt sich aus folgenden Schwerpunkten zusammen:

1. Bewegungserziehung

Basis ist für uns das ausgiebige Spiel. Zu einem gesunden Selbstbewusstsein gehört es, sich bewegen zu können. Wer die eigenen Kräfte spürt, der kann "etwas in Bewegung setzen". Werden die Bewegungsbedürfnisse von Kindern vernachlässigt, hat dieses gravierende Folgen für die Motorik und den gesamten Prozess der kindlichen Entwicklung. Kinder, die in ihrer Motorik auffallen, werden Schwierigkeiten beim "schulischen Lernen" haben (insbesondere beim Lesen und Schreiben).

Wir schaffen Bewegungsfreiräume, die zu spielerischem Lernen ermuntern. Kinder wissen, dass Spielen eine ernsthafte Tätigkeit ist. Wer spielt, der lernt mit allen Sinnen. Wer spielerisches Lernen beherrscht, wird auch später keine Herausforderung scheuen.

Wir arbeiten in Anlehnung an den niedersächsischen Orientierungsplan.

Im November 2008 wurden wir mit dem "Markenzeichen Bewegungskindergarten" ausgezeichnet.

 

2. Integration

Wir arbeiten integrativ und vertreten die Pädagogik der "Nichtaussonderung". Dies bedeutet, dass niemand, der nicht der Norm entspricht, ausgegrenzt wird. Für alle Kinder unseres Kindergartens soll es Möglichkeiten geben, sie individuell zu fördern und fordern. Alle Kinder werden in allen Bereichen und Schwerpunkten gleichermaßen einbezogen und nehmen an allem teil.  Durch die längere Betreuungszeit der Integrationsgruppe besteht ein zusätzliches Förderangebot für alle Kinder.

 

3. Bildungskonzept

In Bezug auf Bildung unterscheiden wir zwischen Bildungsprozessen im Zusammenleben von Menschen in Gruppen und Bildungsprozessen in Zusammenhang mit individueller Entwicklung. Kinder benötigen nach unserer Auffassung Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten ( Kompetenzen) im Umgang mit sich selbst (Selbstkompetenz), mit anderen Menschen (Sozialkompetenz)  und mit Sachen (Sachkompetenz) Hierbei geht es nicht um die "Verschulung" des Kindergartens, sondern um die altersgerechte Förderung von Sinnesentwicklung (für den Bildungserwerb unerlässlich). Gerade dieser Bereich muss sich an den Bedürfnissen der Kinder in der Zukunft orientieren. Sie müssen die Kompetenz zum "lebenslangen Lernen" erwerben.

Die Räume sind als Werkstätten eingerichtet. In diesen Werkstätten finden Bildungsprozesse in Zusammenhang mit individueller Entwicklung statt, das heisst, alle Kinder in allen Altersstufen finden Materialien vor, die ihrem momentanen Bildungsstand entsprechen und die helfen, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten selbständig zu erweitern. Hierbei ist die Fachfrau Wegbereiterin, Wegbegleiterin und Beobachterin. Sie gibt keine Strukturen vor, sondern unterstützt das selbständige Organisieren und Durchführen von Aktivitäten. 

Es findet eine Nichtaussonderung statt, das heisst, Kinder lernen von Kindern, durch Kinder, mit Kindern aus allen Altersstufen, sich in Alltagssituationen ihre Welt zu erschliessen.

Tagesablauf

Der Tagesablauf ist nicht abschliessend, das heisst, wir gehen immer auf verschiedene Situationen ein, die sich spontan ergeben können und dadurch den eigentlichen Tagesablauf verändern, z.B. Geburtstagsfeiern, Spaziergänge, Besuche bei anderen Institutionen.

7.00 Uhr - 8.00 Uhr  Frühdienst

Eine Erzieherin beaufsichtigt die Kinder, die morgens schon früh in den Kindergarten kommen.

8.00 Uhr - 9.00 Uhr Freispiel

Die Betreuungszeit für alle pädagogischen Mitarbeiter/innen beginnt. Alle Kinder, (bis ca. 9.00 Uhr sollten alle da sein) können sich in allen Räumen zum Freispiel aufhalten.

9.00 Uhr - 9.30 Uhr  Dialogrunden

Um 9.00 Uhr geht ein Kind mit einer Trommel durchs Haus. Das Trommeln ist das Zeichen für alle Kinder, dass die Dialogrunden beginnen. Hier treffen sich die Kinder in Kleingruppen mit einer Erzieherin in einem Raum des Kindergartens. Es wird die Anwesenheitsliste geführt , Angebote und Besonderheiten des Tages vorgestellt.

Ausserdem hat jedes Kind die Gelegenheit, über den vergangenen Tag, von Ereignissen im Kindergarten oder von zu Hause zu sprechen. Es wird Wert darauf gelegt, jedes Kind zu Ende sprechen zu lassen, die übrigen sollten zuhören. Die Kinder werden angeregt, in ganzen Sätzen zu sprechen, wir gehen hierbei auf jedes einzelne Kind ein. Sie äußern hier auch ihre Wünsche, woraus sich immer wieder neue Angebote ergeben. Die Dialogrunde dient dazu, die Sprechlust der Kinder zu wecken.

ab 9.30 Uhr Angebote und Arbeitsgruppen

Die Kinder wählen für sich ein Angebot in den verschiedenen Werkstätten aus, z.

  • in der Wortwerkstatt: Bücher binden; schriftliche Dokumentation von selbst erfundenen Geschichten; Papier schöpfen; Vorlesen für die unterschiedlichen Altersgruppen.
  • in der Kunstwerkstatt: verschiedene Maltechniken auf unterschiedlichen Materialien und an der Staffelei; Farblehre; Gestaltung von Gipsskulpturen.
  • in der Holzwerkstatt: Erlernen vom Umgang mit verschiedenen Werkzeugen, wie z.B. Hammer, Sägen, Nägel und Materialien, wie z.B. Holz, Ytong, Modelliermasse; Herstellung einer Murmelbahn.
  • im Bewegungsraum: Bewegungsparcours; Sing- und Tanzspiele; gezielte Fördereinheiten in Kleingruppen.
  • in der Kinderküche: backen und kochen; säen und pflanzen im Gemüsegarten.
  • in der Textilwerkstatt: Stickbilder; Filzen; Weben; Stofftaschen, Wandbehänge, Tischdecken herstellen, z.T. mit der Nähmaschine.
  • in der Spielstube: Tischspiele; Bastelangebote; bauen mit verschiedenem Konstruktionsmaterial.

Außerdem bieten wir den Kindern folgende AG's und Projekte an:

  • Musik - AG,
  • Inliner - Tag,
  • Bosseln,
  • Schwimmen,
  • Fußball - AG,
  • Turnen in der Berufsschule,
  • "Sechserbande" (Schulkinder),
  • "Kleine Einsteins" (4 - 5 jährige KInder)
  • Englisch - AG,
  • Faustlos,
  • Forschen und Entdecken,
  • Lauf - AG mit Teilnahme am City - Lauf.

Nach den Angeboten findet das Freispiel in den Räumen oder draußen statt. Auf dem Aussengelände stehen den Kindern Sandspielzeug und diverse Fahrzeuge zur Verfügung.

 

In den Regelgruppen werden die Kinder bis 12.00 Uhr abgeholt. Für eine längere Betreuung bieten wir den Eltern einen Spätdienst bis 13.00 Uhr an.

In der Integrationsgruppe findet in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr eine gezielte Förderung in Kleingruppen statt, danach werden die Kinder abgeholt; für diese Gruppe kann ein Spätdienst bis 14.00 Uhr in Anspruch genommen werden.

Elternzusammenarbeit

In der Zusammenarbeit mit den Eltern legen wir großen Wert auf einen regelmäßigen partnerschaftlichen und vertrauensvollen Austausch. Dieser ist eine wichtige Voraussetzung für die bestmögliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Eltern können mit Fragen, Wünschen, aber auch mit Problemen und Schwierigkeiten zu uns kommen, um dann gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten oder Hilfestellungen zu schauen. Selbstverständlich ist für uns, dass alle Äußerungen streng vertraulich behandelt werden.

Schwerpunkte unserer Elternarbe

  • Informationselternabend mit Vorstellung des pädagogischen Konzepts, Kennenlernen aller Mitarbeiter,
  • Schnuppertage für alle neuen Kinder und Eltern,
  • Elternabende,
  • Elternsprechtage / Entwicklungsgespräche,
  • Mithilfe bei verschiedenen Aktivitäten (Sommerfest, Fahrgemeinschaften usw.)
  • Elternbriefe, Aushänge,
  • gemeinsame Fahrten oder Ausflüge.

Nach dem bestehenden Kindertagesstättengesetz wählen die Eltern zu Beginn des Kindergartenjahres aus jeder Gruppe einen Elternvertreter und einen Stellvertreter, die dann den Elternrat bilden. Der Elternrat unterstützt gemeinsam mit dem Förderverein die Mitarbeiterinnen bei allen anfallenden Aktivitäten (z.B.Organisation von Festen usw.)

Kooperation mit der Grundschule

Es besteht ein Kooperationsvertrag zwischen unserem Kindergarten und der Grundschule Lintel.

Unser Leitsatz "Hand in Hand vom Kindergarten zur Schule" verdeutlicht seit vielen Jahren unser gemeinsames Anliegen, die Ziele und Inhalte unserer Kooperation zum Wohl der Kinder umzusetzen.

Ziele unserer Zusammenarbeit

  • Wir wollen, dass die Kinder den Übergang vom Kindergarten zur Schule positiv erfahren und somit den Übergang als eine Weiterentwicklung der eingeleiteten Lernprozesse erleben.
  • Wir wollen eine enge Zusammenarbeit in der Unterstützung der individuellen Lernentwicklung jedes einzelnen Kindes.
  • Wir wollen einen fachlichen Austausch über die grundlegenden Kompetenzen, über die ein Kind beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule verfügt.
  • Wir wollen die Eltern aktiv in den Entwicklungs - und Bildungsprozess ihrer Kinder einbeziehen.

Formen der Zusammenarbeit

  • Schulhofbesuche,
  • Informationselternabend mit der zuständigen Kontaktlehrerin,
  • Projekt Book Buddy (Schüler der 3. Klasse lesen den zukünftigen Schulkindern vor),
  • Schüler des Book Buddy Projekts besuchen den Kindergarten,
  • Briefkontakt mit den Book Buddy Kindern,
  • zukünftige Erstklassenlehrer besuchen den Kindergarten und stellen sich vor,
  • Erzieherin geht zum Schuljahresbeginn in die 1. Klasse, um die Entwicklung ihrer ehemaligen Kinder zu beobachten,
  • Teilnahme der Erzieher an der Schuleingangsuntersuchung.

Verpflegung / Essen

Als gesundes zweites Frühstück bieten wir im Kindergarten täglich ein umfangreiches Angebot mit verschiedenen Müsliprodukten, Obst und Gemüse an. Die Kinder dürfen sich ihr Müsli individuell zusammenstellen (Haferflocken,Haferfleks,Weizenkleie, Sonnenblumenkerne, Rosinen, Nüsse, Obst, Quark, Naturjoghurt, Milch usw.) 

Donnerstags bieten wir ein reichhaltiges Büffet an. Dieses besteht  aus   verschiedenen Brotsorten, Aufschnitt, Käse, Eierspeisen, Quark, Naturjoghurt, Obst und Gemüse mit unterschiedlichen Dips.

Außerdem gibt es täglich ungesüßten Früchte -oder Kräutertee und Wasser .

Im Frühstücksraum wollen wir eine ruhige und harmonische Atmosphäre schaffen. Die Kinder können hier Gespräche führen, Kontakte knüpfen und Pläne für den Vormittag schmieden. Wir achten während des Essens auf gute Tischmanieren.

So sieht's aus