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Energiemanagement

Öffentliche Gebäude sind so wirtschaftlich zu betreiben, wie es die öffentliche Aufgabenstellung zulässt. Alltägliche Aufgaben des Energiemanagement müssen laufend koordiniert und bearbeitet werden. Dies ist nur möglich im Rahmen eines umfassenden Gebäudemanagements, da hier alle erforderlichen Daten über Gebäude, Nutzungszeiten, Energieverbräuche etc. zusammenlaufen.Nur so sind Schnittstellen zu eleminieren, welche im momentanen Verwaltungsaufbau gegeben sind.


Der erste Schritt zum Energiemanagement ist das sogenannte Energiecontrolling, d. h. die zeitnahe Erfassung der Energie- und Medienverbräuche, die Auswertung durch Vergleich mit früheren Werten des gleichen Gebäudes oder mit spezifischen Werten anderer Gebäude und die Übermittlung dieser Informationen an Gebäudenutzer und Betreiber.


Der nächste Schritt ist die sog. Betriebsoptimierung.Hier werden die überwachten Gebäude nach einem festzulegenden Zeitplan begangen und überprüft.
Dabei werden die Nutzungsbedingungen überprüft, die Regelungen optimal eingestellt und das Bedienpersonal eingewiesen.


Voraussetzung für diese Aufgabenerfüllung ist die Gebäudedatenbank. Hier werden alle technischen Daten gesammelt, um z. B. beurteilen zu können, ob ein hoher spezifischer Heizenergieverbrauch von der Gebäudesubstanz, von der Heizungsanlage oder vom Nutzerverhalten herrührt. Die Datenbank ist auch die Grundlage für die Ermittlung investiver Energiesparmaßnahmen.


Diese investiven Energiesparmaßnahmen sind nach der Betriebsoptimierung unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen ein weiterer Schritt zur erheblichen Reduktion der Energie- und Wasserverbräuche und damit mittelfristig für eine deutliche Entlastung des Verwaltungshaushaltes maßgebend.