Jobcenter: Großes Interesse an Beratung direkt vor Ort
Beratungsangebote des Jobcenters direkt vor Ort sind ein Erfolgsrezept. 2023 hatte es die erste „sozialraumorientierte Beratung“ in Dornum gegeben, und weil die Resonanz groß war, findet das bewusst offene und niedrigschwellige Angebot seitdem monatlich in verschiedenen Gemeinden des Landkreises Aurich statt.
Insgesamt werden acht Sozialräume - Dornum, Hage, Großheide, Rechtsupweg, Norderney, Marienhafe, Pewsum und Hinte – angefahren. Ende Januar machte das Jobcenter im Gemeindehaus in Hage Station, um Bürgergeldbeziehende aus Hage, Hagermarsch, Halbemond und Lütetsburg zu beraten und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Mit dabei waren die Arbeitsvermittlung, der Arbeitgeberservice und die Leistungsabteilung.
Thematisch ging hauptsächlich um berufliche Perspektiven, Qualifizierungsangebote und regionale Stellenangebote sowie um Fragen zum Bürgergeld. Rund 60 Kundinnen und Kunden nutzen die Möglichkeit zur Information.
Die sozialraumorientierte Beratung ist als offenes und freiwilliges Format angelegt. Die Gespräche orientieren sich an den individuellen Anliegen der Kundinnen und Kunden und unterscheiden sich damit von den regulären Beratungsterminen im Jobcenter, die in der Regel an konkrete Anlässe gebunden sind. Durch die wohnortnahe Durchführung und den erweiterten Zeitrahmen lässt sich das Angebot besser mit den anderen Verpflichtungen der Bürgergeldbeziehenden vereinbaren. Ebenso nutzen viele Geflüchtete aus der Ukraine die sozialraumorientierte Beratung, um erste Schritte in Richtung Arbeitsmarkt zu gehen.
Ergänzend besteht die Möglichkeit, direkt mit dem Arbeitgeberservice in Kontakt zu treten und sich über aktuelle Stellenangebote aus der Region zu informieren.
Das nächste Angebot ist für Ende Februar in Großheide vorgesehen. Die Kundinnen und Kunden werden hierzu rechtzeitig per Post informiert.
BU:
Berieten in Hage direkt vor Ort: Mona Zart, Albert Wigandt, Achim Szameit, Michael Hass, Iryna Kuseev, Malte Ubben, Max Schade, Mohamad Saleh und Tim Hagena. Foto: Christel Foortmann