Informationen für Unternehmen

Unterstützen Sie die Unternehmen vor Ort

Durch die Corona-Krise mussten viele Einzelhändler und Unternehmen ihre Türen schließen. Trotz dieser Schließung ist es einigen Unternehmen möglich, ihre Waren oder auch Gutscheine mit Auslieferung zum Kunden anzubieten.

Die Werbeschmiede aus Großefehn hat kurzfristig eine Plattform erstellt, auf der sich Unternehmen aus Ostfriesland kostenfrei auf einer Webseite eintragen können, wenn sie trotz Schießung des Ladengeschäfts ihre Waren online per Lieferung an den Kunden anbieten möchten.

Sie erreichen die Internetseite unter https://lieferservice-ostfriesland.de. Als Unternehmer können sich dort eintragen und Kunden können über das Portal auch Unternehmen finden.

Eine weitere Möglichkeit sich mit seinem Angebot zu präsentieren biete die Internetseite IchKaufeInAurich unter der Internetadresse https://ich-kaufe-in-aurich.de. Auch hier haben Einzelhändler die Möglichkeit sich in Zeiten von Corona zu präsentieren.

Aktuelle Hinweise der Wirtschaftsförderung

Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden. Die Pressemitteilung und einen Musterantrag finden Sie rechts im Downloadangebot.

Die im Zuge der Coronakrise angeordneten Maßnahmen stellen für Freiberufler, Unternehmen und Betriebe eine große Herausforderung dar. Neben den Angeboten des Landes Niedersachsen hat die Bundesregierung angekündigt, die wirtschaftlichen Folgen durch einen sog. „Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen“ zu begrenzen. Konkrete Informationen zur Beantragung und zum Verfahrenliegen bisher leider nicht vor.

Der Wissenstand der Wirtschaftsförderung des Landkreises Aurich deckt sich mit den Informationen, die seitens der Bundes- und Landesministerien auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht werden.

 

Es wird auf folgende Informationsangebote verwiesen:

 

Allgemeine Informationen für Unternehmen

Aktuellster Überblick über die bestehenden und geplanten Maßnahmen der Bundesregierung hinsichtlich bestehender und geplanter Unterstützungsleistungen für Unternehmen, die durch die Coronakrise betroffen sind.

 

Die KFW bietet u.a. den KfW Unternehmerkredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind. Der Unternehmerkredit bietet Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden die Hausbanken von

- bis zu 90 % für Betriebsmittelkredite für kleine und mittlere Unternehmen

- und 80 % für große Unternehmen bis 1 Mrd. EUR Kreditvolumen.

Die Beratung zum KfW-Unternehmerkredit erfolgt durch die Hausbank.

 

Allgemeine Hinweise des Landes Niedersachsen für Unternehmen mit einer Liste von Telefonnummern von fachkundigen Ansprechpartnern, insbesondere auf für Unternehmen in Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Krise

 

Die NBB  verbürgt Hausbankkredite für nahezu alle Branchen bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Auch für diese Bürgschaften sind die Hausbanken der erste Ansprechpartner.

 

Antworten des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung auf die häufigsten Fragen beispielsweise zum Arbeitsrecht, Kurzarbeitergeld und geplante Maßnahmen der Bundesregierung zur Kompensation von Ausfällen durch den Rückgang des Tourismus

 

Kredite für kleinere und mittlere Unternehmen:

Das Land stellt kurzfristig Kredite von bis zu 50.000 Euro pro Fall als Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung. Das Besondere dabei ist, dass diese Liquiditätshilfe direkt von der NBank vergeben wird und dafür keine Sicherheiten erbracht werden müssen.

Zuschüsse für Soloselbständige, Kleinst- und Kleinunternehmen:

Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen

FAQ zur Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen

Soloselbständige, Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten können außerdem einen einmaligen Liquiditätszuschuss von bis zu 20.000 Euro beantragen können. Zielgruppe sind Unternehmen, freiberuflich Tätige und Soloselbständige (auch Künstler und Kulturschaffende).

Hierzu gibt es eine Staffelregelung:

·       bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro

·       bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro

·       bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro

·       bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro

 

Dieser Zuschuss kann z. B. für Mietzahlungen oder Zinsverpflichtungen verwendet werden.

Und noch ein Tipp: Suchen Sie die enge Abstimmung mit Ihrer Steuerberatung. Diese hat wichtige Detailkenntnisse und unterstützt Sie bestimmt bei der Beantragung der Hilfen.

 

Kurzarbeitergeld:

Sofern Ihr Unternehmen von Lieferengpässen oder Umsatzrückgängen z.B. durch verordnete Schließungen betroffen ist, können Sie für Ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen. Das können auch Kleinbetriebe mit nur einem oder 2 Beschäftigten tun.

Voraussetzung ist, dass diese sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Der Arbeitsausfall kann auch bis zu 100 % betragen. 

Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich reduziert sind.

Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. So ist die Beantragung von Kurzarbeitergeld bereits möglich, wenn nur 10 % der Belegschaft davon betroffen sind.

Außerdem werden anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.

Leiharbeitnehmer*innen können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Die erleichterten Regelungen sind bereits rückwirkend ab 1. März in Kraft getreten.

 

Alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sowie die Online-Anzeige und den Online-Antrag finden Sie auf den Seiten der Bundesarbeitsagentur.

 

  • Steuerliche Maßnahmen

Unternehmen, die von der Corona-Krise unmittelbar und erheblich betroffen sind, unterstützt die Finanzverwaltung mit steuerlichen Erleichterungen wie zinsfreier Steuerstundung, einer erleichterten Herabsetzung von Vorauszahlungen und Änderungen bei Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschlägen. Auf Vollstreckungsmaßnahmen (zum Beispiel Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31.12.2020 verzichtet werden, sofern Schuldner*innen einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind.

 

Anträge auf zinslose Stundung und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen (Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer) bzw. des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen sollten bevorzugt via ELSTER (www.elster.de) an das Finanzamt gestellt werden. 

 

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg bietet auf Ihrer Homepage Informationen rund um das Thema Corona speziell für Unternehmer. Unternehmer, auch aus dem Landkreis Aurich, werden gebeten, sich bei entsprechenden Fragen direkt an die IHK zu wenden.

 

Kompakte Übersicht der Handwerkskammer für Ostfriesland mit Informationen über arbeitsrechtliche- und zivilrechtliche Folgen des Betriebsstillstandes aufgrund der Verbreitung des Coronavirus.

 

Informationen für die Tourismusbranche

Informationen und häufig gestellte Fragen für Gastgeber und Gäste, insbesondere auch zu Stornierung, Stornogebühren und Kostenregelungen

 

Laufend aktualisierter Überblick über die wichtigsten Maßnahmen für die Tourismusbranche, um den Auswirkungen der Coronakrise entgegenzuwirken bzw. diese zu kompensieren.

Informationsmail

Sobald neue Informationen über den Ausgleich der Folgen der Coronakrise für Betriebe und Unternehmen vorliegen, setzen wir Sie gerne per Email in Kenntnis. Hierfür hinterlegen Sie bitte über das nachfolgende Formular Ihre Email-Adresse.

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