Informationen für Unternehmen

Informationen zur Lockerung im Tourismus und Gastgewerbe

Erstmals seit dem Corona-Shutdown im März diesen Jahres wird es ab dem 11. Mai 2020 Lockerungen für den Tourismus und für das Gastgewerbe geben. Mit den angekündigten Lockerungen sind für die Vermieter im Kreisgebiet aber auch für alle Gastronomen viele Fragen verbunden.

Um möglichst vielen Fragenden eine zeitnahe Antwort zukommen zu lassen, hat das Land Niedersachsen unter der Internetadresse

https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faqs-186294.html#Gastgewerbe

die wichtigsten Fragen, etwa zur Belegungsfrequenz von Ferienwohnungen beantwortet. Bitte informieren Sie sich zunächst an dieser Stelle – viele grundsätzliche Fragen werden beantwortet. Da davon auszugehen ist, dass das Land die Seite zeitnah an die aktuelle Situation anpassen wird, erfolgt an dieser Stelle nur der Verweis auf die Landesinformation und keine Wiedergabe des Inhaltes.

Corona-Soforthilfen für Unternehmen - Aktuelle Hinweise zur Landes- und Bundesförderung

Das Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung (MW) hat auf seiner Website zwei neue Richtlinien zur Unterstützung von Kleinstunternehmen und Soloselbstständigen sowie von kleinen Unternehmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie veröffentlicht.

Diese ersetzen die bisherige Richtlinie „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ für das Nds.

Corona-Soforthilfeprogramm. Zudem wird das angekündigte Soforthilfeprogramm des Bundes hierdurch umgesetzt.

Ziel der Richtlinien ist es, Insolvenzen und Entlassungen zu vermeiden und den Bestand von Unternehmen zu sichern. Voraussetzung für eine Förderung ist daher, dass Antragssteller durch die Covid-19-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind bzw. ein Nachweis, dass der Liquiditätsengpass durch diese entstanden ist. (Antragstellende Unternehmen dürfen sich nicht bereits am 31.12.2019 in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben.)

 

Antragsfrist ist für beide Richtlinien der 31. Mai 2020 bei der NBank.

Nachfolgend finden Sie nähere Informationen zu den Fördereckpunkten der neuen Richtlinien:

  

Richtlinie „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“

Mit dieser Richtlinie setzt das Land Niedersachsen das „Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige“ des Bundes um, über das wir mit der gestrigen Euro-Office Info informiert wurde.

Antragsberechtige: Kleine Unternehmen (einschl. Unternehmen der landwirtschaftlichen Urproduktion) sowie Soloselbständige und Angehörige der freien Berufe mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente).

Fördersumme bzw. einmalige Soforthilfe abhängig von der Anzahl der Beschäftigten (für drei Monate):

  • bis zu 9.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten
  • bis zu 15.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten

(Hinweis: Eine Inanspruchnahme persönlicher oder betrieblicher Rücklagen ist dabei nicht notwendig. Diese werden nicht auf eine Förderung angerechnet.)

 

Richtlinie „Corona-Soforthilfe für kleine Unternehmen“

Diese Richtlinie wird aus Landesmitteln umgesetzt.

Antragsberechtigte: Kleine Unternehmen (einschl. Unternehmen der landwirtschaftlichen Urproduktion) und Angehörige der freien Berufe mit 11 bis 49 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)

Fördersumme bzw. einmalige Soforthilfe abhängig von der Anzahl der Beschäftigten (für drei Monate):

  • bis zu 20.000 Euro für Unternehmen mit 11 bis 30 Beschäftigten
  • bis zu 25.000 Euro für Unternehmen mit 31 bis 49 Beschäftigten 

Berechnet werden die Soforthilfen beider Richtlinien auf Basis des betrieblichen Sach- und Finanzaufwands der Antragssteller (u. a. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingaufwendungen). Die Auszahlungen sollen unverzüglich jedoch spätestens bis 31.07.2020 erfolgen. Antragssteller, die in den vergangenen Tagen bereits bei der NBank einen Antrag auf Basis der o. g. alten Richtlinie gestellt haben, haben die Möglichkeit, ihren Antrag auf die neuen Richtlinien umzustellen, da diese im Regelfall besser dotiert sind.

 

Hierzu wird die NBank lt. Website des MW in den nächsten Tagen alle Betroffenen anschreiben und die Möglichkeit eröffnen, ergänzend zu der schon erhaltenen Landesförderung eine weitere Unterstützung zu erhalten.

Ein schon erhaltener Förderbetrag wird jedoch angerechnet, sollte sich nach der neuen Fördermöglichkeit aufgrund der Vorgaben des Bundes eine höhere Summe ergeben.

Mit Veröffentlichung der neuen Richtlinien werden alle Neuanträge auf diese umgestellt.

Weitere Informationen finden Sie bei Interesse auch auf der Website des MW:

www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufiggestellte-fragen-faqs-186294.html.

 

Zuständige Ansprechpartner bei der NBank sind erreichbar unter der Tel. 0511 / 30031-333 bzw. per E-Mail: beratung@nbank.de.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Unterstützen Sie die Unternehmen vor Ort

Durch die Corona-Krise mussten viele Einzelhändler und Unternehmen ihre Türen schließen. Trotz dieser Schließung ist es einigen Unternehmen möglich, ihre Waren oder auch Gutscheine mit Auslieferung zum Kunden anzubieten.

Die Werbeschmiede aus Großefehn hat kurzfristig eine Plattform erstellt, auf der sich Unternehmen aus Ostfriesland kostenfrei auf einer Webseite eintragen können, wenn sie trotz Schießung des Ladengeschäfts ihre Waren online per Lieferung an den Kunden anbieten möchten.

Sie erreichen die Internetseite unter https://lieferservice-ostfriesland.de. Als Unternehmer können sich dort eintragen und Kunden können über das Portal auch Unternehmen finden.

Eine weitere Möglichkeit sich mit seinem Angebot zu präsentieren biete die Internetseite IchKaufeInAurich unter der Internetadresse https://ich-kaufe-in-aurich.de. Auch hier haben Einzelhändler die Möglichkeit sich in Zeiten von Corona zu präsentieren.

Aktuelle Hinweise der Wirtschaftsförderung

Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden. Die Pressemitteilung und einen Musterantrag finden Sie rechts im Downloadangebot.

Die im Zuge der Coronakrise angeordneten Maßnahmen stellen für Freiberufler, Unternehmen und Betriebe eine große Herausforderung dar. Neben den Angeboten des Landes Niedersachsen hat die Bundesregierung angekündigt, die wirtschaftlichen Folgen durch einen sog. „Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen“ zu begrenzen. Konkrete Informationen zur Beantragung und zum Verfahrenliegen bisher leider nicht vor.

Der Wissenstand der Wirtschaftsförderung des Landkreises Aurich deckt sich mit den Informationen, die seitens der Bundes- und Landesministerien auf den jeweiligen Internetseiten veröffentlicht werden.

 

Es wird auf folgende Informationsangebote verwiesen:

 

Allgemeine Informationen für Unternehmen

Aktuellster Überblick über die bestehenden und geplanten Maßnahmen der Bundesregierung hinsichtlich bestehender und geplanter Unterstützungsleistungen für Unternehmen, die durch die Coronakrise betroffen sind.

 

Die KFW bietet u.a. den KfW Unternehmerkredit für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind. Der Unternehmerkredit bietet Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) für die durchleitenden die Hausbanken von

- bis zu 90 % für Betriebsmittelkredite für kleine und mittlere Unternehmen

- und 80 % für große Unternehmen bis 1 Mrd. EUR Kreditvolumen.

Die Beratung zum KfW-Unternehmerkredit erfolgt durch die Hausbank.

 

Allgemeine Hinweise des Landes Niedersachsen für Unternehmen mit einer Liste von Telefonnummern von fachkundigen Ansprechpartnern, insbesondere auf für Unternehmen in Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Krise

 

Die NBB  verbürgt Hausbankkredite für nahezu alle Branchen bis zu einer Größenordnung von 2,5 Mio. Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Auch für diese Bürgschaften sind die Hausbanken der erste Ansprechpartner.

 

Antworten des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung auf die häufigsten Fragen beispielsweise zum Arbeitsrecht, Kurzarbeitergeld und geplante Maßnahmen der Bundesregierung zur Kompensation von Ausfällen durch den Rückgang des Tourismus

 

Kurzarbeitergeld:

Sofern Ihr Unternehmen von Lieferengpässen oder Umsatzrückgängen z.B. durch verordnete Schließungen betroffen ist, können Sie für Ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen. Das können auch Kleinbetriebe mit nur einem oder 2 Beschäftigten tun.

Voraussetzung ist, dass diese sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Der Arbeitsausfall kann auch bis zu 100 % betragen. 

Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich reduziert sind.

Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. So ist die Beantragung von Kurzarbeitergeld bereits möglich, wenn nur 10 % der Belegschaft davon betroffen sind.

Außerdem werden anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet.

Leiharbeitnehmer*innen können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Die erleichterten Regelungen sind bereits rückwirkend ab 1. März in Kraft getreten.

 

Alle Informationen zum Kurzarbeitergeld sowie die Online-Anzeige und den Online-Antrag finden Sie auf den Seiten der Bundesarbeitsagentur.

 

  • Steuerliche Maßnahmen

Unternehmen, die von der Corona-Krise unmittelbar und erheblich betroffen sind, unterstützt die Finanzverwaltung mit steuerlichen Erleichterungen wie zinsfreier Steuerstundung, einer erleichterten Herabsetzung von Vorauszahlungen und Änderungen bei Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschlägen. Auf Vollstreckungsmaßnahmen (zum Beispiel Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31.12.2020 verzichtet werden, sofern Schuldner*innen einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind.

 

Anträge auf zinslose Stundung und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen (Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer) bzw. des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen sollten bevorzugt via ELSTER (www.elster.de) an das Finanzamt gestellt werden. 

 

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg bietet auf Ihrer Homepage Informationen rund um das Thema Corona speziell für Unternehmer. Unternehmer, auch aus dem Landkreis Aurich, werden gebeten, sich bei entsprechenden Fragen direkt an die IHK zu wenden.

 

Kompakte Übersicht der Handwerkskammer für Ostfriesland mit Informationen über arbeitsrechtliche- und zivilrechtliche Folgen des Betriebsstillstandes aufgrund der Verbreitung des Coronavirus.

 

Informationen für die Tourismusbranche

Informationen und häufig gestellte Fragen für Gastgeber und Gäste, insbesondere auch zu Stornierung, Stornogebühren und Kostenregelungen

 

Laufend aktualisierter Überblick über die wichtigsten Maßnahmen für die Tourismusbranche, um den Auswirkungen der Coronakrise entgegenzuwirken bzw. diese zu kompensieren.

Informationsmail

Sobald neue Informationen über den Ausgleich der Folgen der Coronakrise für Betriebe und Unternehmen vorliegen, setzen wir Sie gerne per Email in Kenntnis. Hierfür hinterlegen Sie bitte über das nachfolgende Formular Ihre Email-Adresse.

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