BSE

Blonde d'Aquitaine

In Deutschland wurde am 26.11.2000 erstmals die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) bei einem in Deutschland geborenen Rind festgestellt.

Bei der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) handelt es sich um eine Rinderkrankheit, die mit zentralnervösen Störungen einhergeht und immer tödlich endet. Die deutscher Übersetzung "schwammartige Hirnkrankheit des Rindes) veranschaulicht die Auswirkungen auf das Gehirn der erkrankten Tiere.

Die Tiere infizieren sich meist schon als Kälber. Krankheitssymptome treten im Durchschnitt jedoch erst bei 5 - 6 Jahre alten Tieren auf. Die Rinder werden zunehmend ängstlich und orientierungslos. Sie reagieren überempflindlich auf Berührung, Lichtreize und Geräusche und werden teilweise aggressiv.

BSE gehört zu einer Gruppe von Krankheiten, die bisher nur bei Säugetierarten aufgetreten sind, den sogenannten "Transmissiblen Spongiformen Enzephalopathien" (übertragbaren schwammartigen Gehirnerkrankungen, TSE).

 

Aktuelle Statistiken belegen, dass die Anzahl der jährlich festgestellten BSE-Fälle kontinuierlich rückläufig sind. Ab dem 14.07.2011 beträgt das Testalter 72 Monate.