Glasentsorgung

Glas richtig sammeln


Was muss ich beachten?
Die Deutschen sind spitze im Glasrecyceln - über 90 Prozent aller Haushalte bringen ihr Altglas zum Sammelcontainer. Doch was gehört eigentlich ins Altglas - und was nicht? 

Grundsätzlich gilt: 
Was nicht durch die Öffnung passt, gehört auch nicht in den Container: z. B. Fensterglas und Spiegel. 

Glühlampen 
passen zwar hinein, werden aber im Restabfall entsorgt. 
Defekte Energiesparlampen und Neonröhren sind Elektroschrott und werden beim Entsorgungszentrum Großefehn, bei den Wertstoffhöfen oder vom Schadstoffmobil angenommen. 

Porzellan und Keramik dürfen auf keinen Fall in die Altglascontainer: Sie haben einen höheren Schmelzpunkt als Glas und machen sich in den neu produzierten Glasbehältern als Einschlüsse bemerkbar. Die Folge: Die Behälter müssen sofort wieder eingeschmolzen werden, da sie den hohen Qualitätsanforderungen nicht mehr genügen. Porzellan, Keramik sowie feuerfestes Glasgeschirr gehören daher in den Restabfall.

Auch Behältnisse aus Bleikristall, z. B. Blumenvasen, Aschenbecher oder Weingläser beeinflussen beim Schmelzen die Qualität von normalem Behälterglas. Sie gehören auch in den Restabfall, ebenso alle weiteren Sorten von Trinkgläsern.

Und was darf hinein? Getränkeflaschen, Konservengläser, Marmeladengläser, Einmachgläser - kurz: alle Glasbehälter, in denen Lebensmittel und Getränke abgefüllt waren. Auch pharmazeutische Verpackungen, wie Behälter für Hustensaft oder Augentropfen gehören in den