Schwangeren-, Schwangerschaftskonfliktberatung und Aufklärung/Familienplanung

Schwangeren-, Schwangerschaftskonfliktberatung und Aufklärung/Familienplanung

Wird eine Frau ungewollt schwanger, steht sie vor einer schwierigen Situation. In der Schwangerschaftskonfliktberatung, die von den Gesundheitsämtern in Aurich und Norden angeboten wird, kann sie Hilfe finden. Bei der Abwägung der Gründe für oder gegen eine Fortsetzung der Schwangerschaft hilft die Beratung, eine verantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen.

Eine ungewollte Schwangerschaft bedeutet fast immer einen seelischen Zwiespalt, auf welchen die Betroffenen oftmals keine befriedigende Antwort finden. Sorgen hinsichtlich der Zukunft mit einem Kind münden oft in der Ungewissheit der Frau, ob sie das Kind bekommen soll. Für andere Frauen steht schnell fest, dass sie das Kind nicht austragen wollen. Sie haben bereits mehrere Kinder, fühlen sich zu jung oder mit der Situation überfordert.

Hilfe in derartigen Notsituationen leistet die Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 219 StGB und § 7 SchKG. Sie bietet Frauen zunächst die Möglichkeit, über ihre Sorgen zu sprechen. Darüber hinaus ist es Aufgabe der Beratung, die Schwangere über Hilfsangebote zu informieren und sie in ihrem Entscheidungsprozess zu beraten.

Eine zweite Aufgabe ist die Schwangerenberatung des Gesundheitsamtes, die folgende Bereiche umfasst:

  • Beratung zu sozialen und finanziellen Hilfen.
  • Psychosoziale Unterstützung insbesondere junger schwangerer Mütter während der Schwangerschaft.
  •  Antragsberatung zur Unterstützung durch die Stiftung „Familie in Not - Mutter und Kind“. (Die Stiftung hilft  finanziell in Not geratenen schwangeren Frauen).

Die dritte Aufgabe in diesem Zusammenhang ist die Aufklärung, Verhütung, Familienplanung und Beratung Zur Vermeidung von Schwangerschaftskonflikten sieht der Gesetzgeber präventive Angebote vor, die nach Alters- und Personengruppen (geschlechtsspezifisch) differenziert angeboten werden.

Das Gesundheitsamt bietet den Schulen des Landkreises eine sexualpädagogische Beratung an.  Ansprechpartner für diese Dienstleistungen des Gesundheitsamtes ist Frau Margret Castricum.

Für eine erste Information wurde jetzt ein Flyer erstellt, der ab sofort in den Gesundheitsämtern und bei den Frauenärzten ausliegt. Der Flyer steht auch direkt hier im Internet zum Download bereit.