Aktionen des Norder Jugendcafés "GleichArt" zum Welt-Aids-Tag

Aktionen des Norder Jugendcafés "GleichArt" zum Welt-Aids-Tag

Seit 1988 wird am 1. Dezember weltweit der Menschen gedacht, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben oder die bereits an Aids verstorben sind. Das Norder Jugendcafé „GleichArt“ plant für diesen Welt-Aids-Tag, dessen Ziele Aufklärung, Schutz, Solidarität sind, gleich mehrere Aktionen.

Homosexuelle Männer bildeten nach wie vor die „Hauptbetroffenengruppe“, heißt es hierzu in einer Presseinformation von GleichArt. In dem Café soll deshalb die Frage gestellt werden, was HIV und Aids für die Bürger in Norden bedeutet. Wie können wir uns und andere vor der Infektion schützen. Wie können wir Infizierten helfen, mit den oft mit dem Bekanntwerden eines positiven Testergebnisses verbundenen Stigmatisierungen umzugehen? Wie kann Solidarität mit den bereits an Aids erkrankten Menschen aussehen. Welche Verantwortung haben wir schließlich im weltweiten Maßstab.

Da am Welt-Aids-Tag hunderttausende Menschen weltweit zeigen, dass sie den Kampf gegen Aids unterstützen, lädt das Café „GleichArt“ in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Norden und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt an diesem Tag dazu ein, gemeinsam über HIV und Aids nachzudenken.

So findet um 18.00 Uhr eine Andacht in der Ev.-luth. Ludgerikirche Norden statt, die insbesondere den weltweiten Blick auf HIV und Aids lenken wird. Nach der Andacht findet zum Gedenken der Opfer von AIDS ein Lichtergang um den Marktplatz statt, der die Teilnehmer zum Jugendcafé führt.

Dort werden Margret Castricum vom Gesundheitsamt Norden und Herr Schreiber von „Hin & Wech“ Fragestellungen zu HIV und Aids aus Sicht des Gesundheitsamtes und aus Sicht der HIV-Prävention für gleichgeschlechtlich orientierte Männer aufgreifen. Anschließend besteht Gelegenheit zum Austausch über die aufgeworfenen Fragen.