Alle sind weg!

Auf dem Zeltplatz ist es doch wirklich schön. Kein Grund jedoch ihn nicht zu verlassen! Dies taten die Kinder an diesem Tag sehr ausgiebig. In diversen Exkusionen wurden verschiedene Ziele auf der Insel angesteuert und von den Kindern in Augenschein genommen.

 

Eine Gruppe besuchte den Leuchtturm. Schnaufend arbeiteten sich alle die vielen Stufen hoch, wurden dann aber mit dem grandiosen Ausblick über die Insel und das Meer belohnt. Eine andere Gruppe machte einen langen Ausflug mit dem Rad. Quer über die Insel wurden die Radwege zwischen Strand, Promenade und Strand erkundet, zwischendurch ein Eis zur Stärkung eingenommen, schließlich am Hafen den Schiffen zugeschaut.

 

Einige Urlauber starteten direkt zur Weißen Düne. Ausgerüstet mit Bällen, Sandspielzeug und natürlich den Badesachen suchte man sich einen Platz an der Sonne und verbrachte den Tag auf der Badematte. Ebenfalls ans Meer zog es einige, die sich schon früh am Morgen zum Ostende Norderneys aufmachten. Im Marschgepäck ein Lunchpaket und jede Menge Mineralwasser, schließlich ist dieser Weg immerhin 15 Kilometer weit und nicht einfach. Trotzdem erreichten alle das dort liegende Schiffswrack, lugten hinüber zur Nachbarinsel Baltrum und ruhten sich schließlich auf dem rostigen Kahn aus. Die Rücktour führte durch tiefen Sand und über Blumenwiesen zurück zum Zeltplatz, wo alle wohlbehalten, aber sehr erschöpft ankamen.

 

Nach dem Abendessen starteten Kinder ins Norderneyer Inselwatt, unter fachkundiger Führung wurde erklärt, welche Tiere und Pflanzen im Watt leben, wie die Gezeiten funktionieren und welche Gefahren von ihnen ausgehen. An einem Priel konnte die steigende Flut dann auch tatsächlich verfolgt werden. Zum Abschluss konnten Muscheln gesammelt werden. Ebenfalls am Abend wurde auch die Sternwarte Norderneys besucht. Unter fachkundiger Führung wurde mit Hilfe eines großen Fernrohrs nach Sonnenflecken gefahndet, die Funktionsweise einer Sonnenuhr gezeigt sowie mit einem Experiment ausprobiert, wie eigentlich die Jahreszeiten auf der Erde entstehen. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Lichtbildvortrag, bevor als Höhepunkt die Kuppel erklommen wurde, in der die Teleskope der Sternwarte installiert sind.

 

 

 

 

Während des gesamten Tages und bis in den späten Abend war auf dem Platz das Hüpfkissen des Spielmobils aufgebaut. Wer gerade nicht mit einer der Exkursionen unterwegs war, konnte hüpfen bis nichts mehr ging. Zur Nachtruhe hörte man aus fast allen Zelten aufgeregtes Getuschel, schließlich mussten die jeweiligen Erlebnisse und Entdeckungen unbedingt noch schnell erzählt werden...