Barbecue plus Party

Nach der spannenden und aufwühlenden Nachtwanderung war an diesem Morgen ein lauer Vormittag nötig. Aufstehen konnte man, wann man wollte, erst zum Mittagessen. Statt eines festen Frühstückstermins wie sonst um acht Uhr morgens gab es ein buntes Buffet, an dem man sich nach Herzenslust bedienen konnte. Da nur wenige Kinder wirklich früh aufstehen – insbesondere im Durchgang der älteren Kinder zeigt sich ja bereits eine ausgeprägte „juvenile Bettlägerigkeit“, man „chillt“ – geht es am Morgen sehr ruhig auf dem Gelände zu. In einer eigens eingerichteten gemütlichen Ecke kann man sich ausruhen und unterhalten, bis nach und nach alle austehen.

 

Nach dem Mittagessen gab es ein lockeres Sportpogramm, ganz nach eigenem Tempo konnten alle Kinder zwischen Bewegung und Pause wählen. Neben dem obligatorischen Fußball wurden auch die Klassiker Volleyball und Brennball angeboten, auch Tischtennis konnte man spielen. Moderner ist da schon Frisbee – zumindest wenn man daraus ein richtiges Mannschaftsspiel mit eigenen komplexen Regeln macht.

 

 

Zum Abendessen wurde passend zur Ruhe des Tages entspannt gegrillt. Nachdem einige fleißige HelferInnen der Küche beim Schrubben des Grillrostes behilflich waren, glüht die Kohle langsam durch, dann wurde das leckere Grillfleisch aufgelegt. In der Küche war unterdessen Nudelsalat selbst gemacht worden, auch ein Blattsalat sollte nicht fehlen. Zusammen mit Baguette eine sicher tolle Mahlzeit. Wie es sich für in zünftiges Grillfest gehört, wurden die Tische diesmal aus dem Restaurantbereich herausgeholt und im Licht der sinkenden Sonne mitten auf dem Platz gestellt, um unter blauem Himmel zu speisen.

 

 

A propos Party: Im leeren Restaurantbereich war schon am Nachmittag – ebenfalls durch helfende Hände aus den Reihen der Kinder – bereits die Discoanlage aufgebaut worden, außerdem haben andere Kinder eine Dekoration gebastelt. Dank dieser Vorbereitung konnte darum schon direkt im Anschluss an das Abendessen die Grillparty nahtlos in eine Tanzveranstaltung überführt werden. Ein bisschen Action durfte also doch sein, aber eben alles nach eigenem Gusto.