Hey DJ!

Und schon war der letzte Tag angebrochen. Dabei waren die Kinder doch eigentlich gerade erst auf die Insel gekommen?! Aber es nützt ja nichts, auch Zeltfreizeiten haben ein Ende. Der Vormittag gehörte dadurch zunächst dem allgemeinen aufräumen. Einerseits wurde auf dem Platz ein wenig Ordnung geschaffen, so musste etwa Müll aufgesammelt werden – auch die nächste Kindergruppe soll ja einen sauberen Platz vorfinden. Auch in den Zelten wurden Bonbonpapiere, Taschentücher etc. aufgehoben, um danach das Zelt auszufegen. Viel wichtiger für die baldige Abreise war aber das vorläufige Packen der eigenen Sachen. Natürlich bleiben die Schlafsäcke und Bettlaken, wo sie sind. Aber man kann schon mal probieren, ob alle Hosen, Pullis und Handtücher auch wirklich wieder in die Tasche passen. Erst nach getaner Arbeit gehörte die übrige Zeit bis zum Mittagessen den Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern ohne weitere Verpflichtungen, wer also schnell aufgeräumt hatte, konnte auch eher wieder etwas Nettes unternehmen. Man konnte die Zeit für einen letzten Ausflug zum Leuchtturm nutzen oder vielleicht sogar den Strand noch einmal sehen, wenn auch ohne Badegang. Manch haben auch den Snoezelraum genutzt, ein Raum voller Matratzen und Tücher, in dem man toll relaxen oder sich unterhalten kann. Auch die Aussichtsdüne direkt neben dem Zeltplatz konnte für eine Siesta genutzt werden.

 

Nach dem Mittagessen wurde zügig abgewaschen, dann wurden feste Schuhe angezogen und ein Flasche Wasser ins Gepäck genommen. Schon während des Spülens fand die letzte Bank statt, in der die Kinder ihr übriges Geld ausgezahlt bekamen. Während der letzten Tage war den Kindern nur jeweils ein Teilbetrag ausgezahlt worden, und zwar so, dass für den Stadtgang noch Geld übrig bleiben würde. Genau dieser Stadtgang stand an dem Tag an, die Strecke vom Zeltplatz zur Stadt wurde dabei zu Fuß zurückgelegt, begleitet von strahlendem Sonnenschein. In der Stadt bot sich die Chance, Souvenirs zu kaufen; viele haben sich bei den hohen Temperaturen natürlich einfach ein dickes Eis gekauft. Der Rückweg erfolgte dann fußschonend per Bus.

Nach dem Abendbrot gingen Mädchen und Jungen zum größten Teil zum Anhübschen in die sanitären Anlagen: duschen, stylen, schminken. Einige Kids halfen jedoch in der Küche aus, schnippelten Äpfel, teilten Melonen in Spalten und spießten Weintrauben auf. Andere Kinder schmückten gemeinsam das Küchenzelt mit Girlanden und Plakaten, denn dort sollte die Disco wieder starten. Musik wurde wie üblich aus allen Sparten gespielt, auch die schon bekannten Mitmachsongs durften nicht fehlen.

Einige Kinder hatten sich zudem überlegt, alle Geburtstagskinder des Durchgangs zu ehren, sie bekamen auf die Anregung der Vertreter des Kinderparlaments ein eigenes Geburtstagsständchen. Zum Ende der gelungenen Tanzveranstaltung bedankte Jörg Buß sich bei seinem ehrenamtlichen Team für gelungene Arbeit im ersten Durchgang.  Bei abermals klarem Sternenhimmel hieß der letzte Titel des Abends dann wieder: „Zähneputzen, ab ins Bett“!