Fast Food

Auch Käpt'n Blaubär ist regelmäßigen Maus-Guckern ja bestens bekannt. Der beliebte Fernsehbär konnte zwar nicht selbst die Kinder besuchen, schickte aber seine Enkel auf die Insel, um mit den Kindern etwas zu erleben. An verschiedenen Stationen können die Kinder zusammen mit den Enkeln aktiv werden.

Grüße aus Südafrika gab es etwa an einer Station an der die von der Fußball-WM bekannten Vuvuzela gebaut werden konnte. Aus verschieden Materialien selbst zusammengestellt, ist jede ein individuelles Einzelstück, das die Kinder mit nach Hause nehmen können.

Auch Rasseln aus Kronkorken wurden gebastelt. Dazu mussten die Korken mit einem Nagel durchbohrt und auf einen Draht aufgefädelt werden.

Eine neue Art des Recyclings wurde durch das Basteln mit Tetrapaks erprobt. Die wasserfesten Kartons eignen sich ganz hervorragend, um Portmonees zu erstellen, schon einmal ausprobiert?

Auch die Schmuckfraktion kam auf ihre Kosten und konnte Armbänder mit Glöckchen und Perlen gestalten und außerdem wurde ein riesiges Puzzle mit den Kindern gestaltet. Dazu wurden erst die einzelnen Puzzelteile markiert, damit das Motiv gezeichnet werden konnte. Mit Stoffmalfarbe wurde das Werk der Kinder zum Schluss gestaltet. 

 

 

Eine Musikanlage auf der Bühne und geschäftiges Treiben der Betreuer auf dem Platz ließen nach Bank und Kiosk darauf schließen, dass sich das Nachmittagsprogramm im Zeltlager abspielen würde. Unter musikalischer Beschallung konnten die Kinder an verschiedenen Stationen Sport treiben, ihre Geschicklichkeit austesten und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. So mussten die Sportler einen schwierigen Hindernisparcours durchlaufen und beim Sackhüpfen sogar Wasserlöcher überwinden. Geschick war bei der Murmelbahn gefragt, denn diese war über sechs Meter anzulegen, und zwar so, dass die Murmel in einer kleinen Schüssel liegen bleibt. Die Kreativität kam natürlich auch nicht zu kurz und so konnte jedes Kind ein eigenes Cappy bemalen.

 

 

 

Nachdem beim Mittagessen die süße Abteilung mit Kaiserschmarn und Apfelmus ausgeschöpft wurde, gab es am Abend ein weiteres kulinarisches Highlight. Schon während des Nachmittagsprogramms wurden die Kohlen vorgeheizt und kiloweise Fleisch und Würstchen auf den Grill gelegt. Dazu gab es von den Köchen selbstgemachten Kartoffel- und Nudelsalat. Einfach nur gut!

 

Für Verwunderung sorgte am Abend unsere Köchin Marlies, die auf dem Zeltplatz die Kinder nach der Ente befragte, welche seit dem Nachmittagsprogramm nicht wieder aufgetaucht war. „Ich brauche die Ente, habt ihr sie gesehen?“ Was sollte man davon halten? Am Lagerfeuer wurde spekuliert und schnell kamen die ersten Kinder auf die Idee, dass es im wahrsten Sinne des Wortes brenzlich für die Ente werden könnte. So eine Situation erfordert natürlich schnelles Handeln und deshalb wurden die Kinder in kleinen Gruppen noch in der Nacht auf die Suche geschickt. Auch wenn einige von leckerem Entenbraten schwärmten, als sie sich auf den Weg machten, waren sie doch schnell davon überzeugt, dass man der sympathischen Ente helfen müsse.

 

 

Unterstützung bekamen die Kinder von den tierischen Freunden der Ente, die sie auf der Insel trafen. Sie alle hatten die Ente hektisch über die Insel laufen sehen und nach ein paar Aufgaben, die den Kindern gestellt wurden, rückten sie mit sehr nützlichen Hinweisen heraus.

Die Befürchtung, dass das Wohlergehen der Ente auf dem Spiel stand, verdichtete sich rasch und den Kindern wurde klar, dass sie sich ins Zeug legen mussten, um die gefiederte neue Freundin vor dem Bräter zu bewahren.

Leider gab es nicht nur wohlgesonnene Weggefährten für die Kinder. Ein Trupp Jäger hatte sich im Wald versteckt und versuchte mit einer riesigen Falle das Federvieh einzufangen, stattdessen gingen ihnen die suchenden Kids in die Falle, aber alle haben sich tapfer gewehrt und mehr oder weniger die Ruhe behalten, so dass der weitere Weg angetreten werden konnte.

Am Fuß der Aussichtsdüne wurden die Kinder von weiteren tierischen Freunden der Ente empfangen, die sich mit den Suchenden verbündeten und gemeinsam den letzten Übeltäter, der sich auf die Jagd nach der Ente begeben hatte, zu besiegten. Gerade noch rechtzeitig kamen die Kinder auf der Spitze der Aussichtsdüne an, um den Jäger davor zu bewahren, der Ente die ersten Federn auszurupfen.

 

Erleichtert und müde gelangen die erfolgreichen Entenretter in der Nacht zurück ins Zeltlager, wo schon heißer Kakao auf sie wartete. Der Entenbraten muss also noch warten.