Nach der ersten aufregenden Nacht in den neu bezogenen Zelten, gab es heute um 8.00Uhr das erste gemeinsame Frühstück. Gut gestärkt konnten die Kinder und die Betreuer damit in den zweiten Tag der Zeltfreizeit starten. Am Vormittag stand eine Zeltgruppenaktivität an, bei der es vor allem die Möglichkeit gab sich zu Beginn der Zeltfreizeit besser kennenzulernen und dabei viel Spaß zu haben. Die Betreuer haben sich gemeinsam mit ihren Schützlingen die unterschiedlichsten Dinge ausgedacht. Neben Fußball und „Mensch ärgere dich nicht“ gab es T-shirts zu bemalen und viele andere Dinge. An einer offenen Station konnten die Kinder ihre eigenen Namensbuttons gestalten.
Während der Zeltgruppenaktivität besuchte uns zum ersten Mal der Elefant aus der „Sendung mit der Maus“ und schnüffelte sich mit seinem Rüssel durch die unterschiedlichen Angebote. Zum Mittagessen traf dann auch die Maus selber im Zeltlager ein und wurde mit Begeisterung von den Kindern und den Betreuern empfangen. Die gesamte Zeit werden uns Maus und Elefant begleiten, wenn die Kinder Fragen oder Probleme haben oder sich ein bestimmtes Spiel wünschen, können sie ihre Nachricht in spezielle Briefkästen werfen.
Doch die Freude über die Ankunft der beiden wurde schon am Nachmittag getrübt. Aus unerfindlichen Gründen war der Elefant verschwunden und die Maus machte sich große Sorgen. In ihrer verzweifelten Lage bat sie die Kinder um Hilfe bei der Suche und so verteilten sich kurze Zeit später zahlreiche Gruppen von neugierigen Kindern auf der Insel. Der einzige Anhaltspunkt zum Verbleib des Elefanten war ein unangenehm riechender Haufen auf der Spüle im Küchenzelt und so wurde mit diesem Anhaltspunkt die Fährte des ausgebüxten Dickhäuters aufgenommen.
Auf der Suche trafen die Helfer der Maus auf viele Freunde des Elefanten, die aus unterschiedlichen Ländern nach Norderney gereist waren.Doch dazu mussten Kinder und auch BetreuerInnen zuvor Aufgaben lösen.
Durch die vielen Hinweise des internationalen Besuchs gelang es den Kindern den vermissten Elefanten zu finden. Er wollte nach dem Mittagessen seine Freunde besuchen und hat sich wegen seiner ständigen Neugier immer wieder verlaufen. Sein nervöser Magen hat dann dazu geführt, dass er eine Spur hinterlassen hat... Die ganze Geschichte ist dem Elefanten ziemlich peinlich, aber er freut sich sehr darüber, dass die Kinder sich auf den Weg gemacht haben und mit ihrer eigenen Neugier und Hilfsbereitschaft den Elefanten gefunden haben.
Nach dem Abendessen ging es mit Sachgeschichten sowie Experimenten weiter. An mehreren Stationen, die über den gesamten Zeltplatz verteilt waren, konnten die neugierigen Kinder interessante Erfahrungen mit explodierenden Colaflaschen und Filmdosen, mit Wunderkerzen, die im Wasser brennen. Mehl und Essig führten zum plötzlichen Verlöschenden von Kerzen, Eier schwimmen auf einmal im Wasser, wenn man Salz hinzufügt. Fast immer konnten die Nachwuchsforscher sogar die physikalischen Hintergründe erklären oder hatten Lösungsideen.
Kurz vor der Nachtruhe kam das LOGO-Zebra um den Kindern die aktuellen Nachrichten vorzulesen, man muss ja informiert sein…
